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Auf Pilzsuchein Hoverdal: Hier gibt es viele Pfifferlinge und Stoppelpilze

Museums-Naturführerin Sabine Jensen zeigt gute Pilzstellen in der Hoverdal Plantage. In 14 Tagen gibt es hier noch mehr Pilze, versichert sie. Foto: Peter L. Sørensen
Auf einer Pilzsammeltour mit Naturführerin Sabine Jensen vom Ringkøbing-Skjern Museum fanden wir jede Menge Speisepilze, vor allem Flockenstielige Hexen-Röhrlinge und Steinpilze. Inzwischen gibt es auch viele Pfifferlinge und Stoppelpilze, verspricht Sabine Jensen.

Hoverdal:  Hier ist ein schönes Exemplar. Und da steht noch eins.

Eine begeisterte Sabine Jensen ist auf dem Waldboden fündig geworden – hier wachsen schmackhafte Speisepilze, meist Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, die blau anlaufen, wenn man sie unten abschneidet, aber auch einige schöne Steinpilze.

Zudem hält sie Ausschau nach Echten Pfifferlingen und Trompetenpfifferlingen, die ebenfalls gute Speisepilze sind.

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Sie findet dann auch Stellen, an denen goldgelbe Pfifferlinge sprießen, allerdings noch sehr kleine. - Die lassen wir stehen, es wäre ja quasi Kindesentführung, sie jetzt mitzunehmen. Lieber noch eine Woche warten, dann sind sie groß genug für die Ernte, meint Sabine Jensen.

Sie entdeckt ebenfalls viele kleine Stoppelpilze, aber auch diese werden innerhalb weniger Tage noch viel größer werden.

- Stoppelpilze wachsen in Kolonien auf dem Waldboden, während Pfifferlinge häufiger an den Wegen stehen, erklärt Sabine Jensen.

Jetzt Anfang September ist es hier im Wald sehr trocken. Mit etwas Regen werden die Pilze nur so aus dem Boden schießen, prophezeit sie.

Pilze kann man noch im Oktober und November finden.

Wir haben auf dem Parkplatz mitten in der Hoverdal Plantage am Præstevej geparkt und folgen dem roten Wanderweg auf dem Tømmervej in den Wald hinein. Als die rote Route nach links abbiegt, gehen wir geradeaus weiter zwischen die Bäume. Hier findet Sabine Jensen jede Menge Flockenstielige Hexen-Röhrlinge.

- Ob ein Hexen-Röhrling gut ist oder nicht, kann man herausfinden, indem man leicht auf ihn klopft. Ist sein Hut fest, kann man ihn gut essen, doch wenn er ein weicher Matschkopf ist, schmeckt er nicht, erklärt sie.

Viele tun sich etwas schwer damit, selbst Pilze zu sammeln, weil sie furchtbare Geschichten über Menschen gehört haben, die gestorben oder sehr krank geworden sind, nachdem sie Pilze gegessen haben.

– Wer sich unsicher fühlt, sollte mit einer sachverständigen Person auf Pilzsuche gehen, die die Ernte anschließend durchsortieren kann. Wenn man dann gelernt hat, einen guten Speisepilz wiederzuerkennen, sollte man sich an diesen halten, bis man sich sicher genug fühlt, um es mit einem weiteren Pilz genauso zu machen, empfiehlt Sabine Jensen.

Sie findet es schade, dass nicht mehr Menschen in den Wald gehen, um Pilze zu sammeln.

- Rahmpilze auf einer Scheibe getoastetem Brot sind ja so lecker, schwärmt sie.

Außerdem sei es gar nicht aufwendig, Pilze zu sammeln.

– Man braucht nur einen Korb und ein Messer und vielleicht einen kleinen Behälter für die Pfifferlinge, damit sie nicht mit den anderen Pilzen vermischt werden, erklärt sie.

In der Gemeinde Ringkøbing-Skjern gibt es viele gute Pilzstandorte.

- Staatsforsten wie die Hoverdal Plantage dürfen von allen überall betreten werden, um für den eigenen Bedarf zu sammeln. Dasselbe gilt für kommunale Wälder wie Skjern Birk Plantage, Momhøje und Tarm Kommuneplantage, so Sabine Jensen.

In Privatwäldern muss man sich dagegen an die Wege und Pfade halten.

Fakten

Rahmpilze vom Flockenstieligen Hexen-Röhrling

Einige Röhrlinge sammeln, nur die Stiele nehmen und in Scheiben schneiden. Diese laufen blau an. In einer trockenen Pfanne scharf anbraten, dann werden sie wieder gelb. Wenn die Flüssigkeit ganz verdunstet ist, etwas Butter, einige Zwiebelwürfel und etwas Sahne hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf geröstetem Brot anrichten.

Rezept von Sabine Jensen, Naturführerin

-

Auf dem Waldboden wachsen kleine Pfifferlinge, doch diese lässt man besser stehen, bis sie etwas größer geworden sind. Es wäre ja quasi Kindesentführung, sie jetzt mitzunehmen, scherzt Naturführerin Sabine Jensen.
Wir fanden jede Menge Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, die hervorragende Speisepilze sind.


Flockenstielige Hexen-Röhrlinge werden blau, wenn man sie anschneidet, doch beim Braten werden sie wieder gelb.Indigo Rørhat bliver blå, når man skærer i den, men når man steger den, så bliver den gul igen.


Sabine Jensen zeigt hier einen großen Steinpilz. Man findet welche, wenn man intensiv genug sucht.
Die Ernte nach einer etwa einstündigen Pilzsuche: unten links die vielen Flockenstieligen Hexen-Röhrlinge, rechts oben Steinpilze, daneben ein einzelner Maronen-Röhrling, darunter Pfifferlinge und ganz unten Stoppelpilze. Foto: Peter Linderoth Sørensen

Fakten

Rahmpilze vom Flockenstieligen Hexen-Röhrling

Einige Röhrlinge sammeln, nur die Stiele nehmen und in Scheiben schneiden. Diese laufen blau an. In einer trockenen Pfanne scharf anbraten, dann werden sie wieder gelb. Wenn die Flüssigkeit ganz verdunstet ist, etwas Butter, einige Zwiebelwürfel und etwas Sahne hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf geröstetem Brot anrichten.

Rezept von Sabine Jensen, Naturführerin


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